Vorwort
Liebe Eltern,
liebe Leserinnen und Leser,
nicht nur Kinder wachsen immerzu, auch der Ebersdorfer Kindergarten hat sich seit
seiner Gründung im Jahr 1965 deutlich entwickelt. Angefangen hat es mit zwei
Gruppen. Inzwischen beherbergt das Gebäude eine Krippen-, eine Kleinkind-
und drei Kindergartengruppen. Seit September 2010 kommen Schulkinder bis zur 4.
Klasse hinzu. Dementsprechend haben Haus und Gartenbereich mit der Zeit ihr
Gesicht durch Umgestaltung und Erweiterungen sehr verändert.
Als einst die ersten Mauern errichtet wurden, geschah dies auf dem Grund und
Boden des Grafen Eberhard von Sonneberg. Deshalb trug unser Kindergarten lange
Zeit den Namen „Graf Eberhard“, auch wenn man bei einer evangelischen
Einrichtung eher einen biblischen Namen erwarten würde.
Durch die Krippengruppe hat sich der Kindergarten zu einer Kindertagesstätte
entwickelt. Passend dazu wurde der Name geändert. Der Namensteil
„Kinderwelt St. Laurentius“ bringt die aktuelle Situation zum
Ausdruck und betont die Zugehörigkeit zur Kirchengemeinde. An die
geschichtlichen Wurzeln erinnert der Namenszusatz „Evangelische
Kindertagesstätte Graf Eberhard“.
Kirchlich orientiert soll nicht nur der Name sein, sondern auch die inhaltliche
Ausrichtung. Deshalb ist für die „Kinderwelt St. Laurentius“
Familienfreundlichkeit ein wichtiges Ziel. Die Einrichtung der Krippengruppe
sowie der Schulkindbetreuung gehört dazu genauso wie das Bemühen, die
Höhe der Elternbeiträge mit Rücksicht auf die schwieriger werdende
wirtschaftliche Lage kostengünstig zu gestalten.
Diese und andere Inhalte finden Sie in dem vorliegenden Konzept unserer
Kindertagesstätte. Von den pädagogischen Zielen bis hin zur
Organisation der Öffnungszeiten macht das Konzept deutlich, wie
vielfältig und umfassend sowohl unser evangelisches Profil als auch unser
Erziehungsauftrag wahrgenommen und umgesetzt werden.
Wenn Sie Ihre Kinder nicht einfach in eine Einrichtung geben möchten, ohne
sich ein sorgfältiges Bild davon gemacht zu haben, können Sie sich
mithilfe dieses Konzepts umfassend informieren.
Eine anregende Lektüre und wertvolle Impulse wünscht Ihnen
Pfarrer Klaus Wening